Same Shit - Different Day

3
Nov
2009

Der Fahrschein oder Das Zugbillett

Die Schweiz muss bis 2030 mit einem grossen Mobilitätsanstieg rechnen. Daher muss die Infrastruktur für die Mobilität verbessert und erweitert werden. Zig Milliarden soll das kosten. BR Leuenberger kommt nun mit der guten Idee, jede Person müsse pro gefahrenen Kilometer etwas bezahlen in Zukunft.

Moritz Leuenberger mag das als Staatsangestellter nicht wissen, aber tatsächlich ist es so, dass heute schon jede Person für jede Fahrt, egal womit etwas zahlen muss. Beim Auto sind es Strassensteuern, Versicherungen, Benzin, sowie Wartung und Unterhalt. Im Öffentlichen Verkehr nennt sich diese Gebühr "Fahrschein" oder "Zugbillett". Selbst wenn ich ein Taxi nehme muss ich mit einem Fahrpreis rechnen.

Wäre vielleicht gut, wenn jemand den Bundesräten sagt, dass nicht jeder ein Generalabo und eine Limousine mit Chauffeur bei sich rumstehen hat.

26
Okt
2009

Notstand? What Notstand?!?

Präsident Obama hat in Sachen Schweinegrippe am Samstag den Notstand ausgerufen.

Warum?

Bisher sind etwas mehr als 1000 Menschen an der Schweinegrippe gestorben. Jährlich sterben aber viel mehr Menschen weltweit an anderen Krankheiten. Da ist wohl kein Notstand nötig.

Hier wird eine Luftblase total aufgebläht, wahrscheinlich damit die Pharmakonzerne die Wirtschaftskrise nicht merken. Denn die Pharmakonzerne wollen ja an die Weltmacht und ohne Geld ist das schwer.

Wenn ein Land den Notstand ausruft, hilft dies der Regierung vorallem dabei die Gesetze zu umgehen. Bald werden wir wohl per Zwang geimpft. Denn nur so kriegen die Regierungen den Giftcocktail in uns rein. Und dem Obama darf man ja jetzt nichts unterstellen, er ist ja Friedensnobelpreisträger und damit fehlerfrei...

In Frankreich wurde übrigens letzte Woche ein Gesetz erlassen, nach dem Menschen die sich "auffällig" verhalten, fortan fichiert und überwacht werden dürfen. Und wir wissen alle, wenn die Regierung es will, ist JEDER verhaltensauffällig.

Ich finde, momentan verhalten sich vorallem die Mitglieder verschiedener Regierungen sehr auffällig und sollten strengstens überwacht werden.

Endgame.

23
Okt
2009

Der sinnlose Kampf

Wegen dem Kampf gegen den sogenannten Terrorismus wurden in den letzten Jahren unzählige Massnahmen ergriffen, die uns alle betreffen. Jeder Menschenbürger wird in Zukunft irgendwo per Fingerabdruck, Irisscan und anderen Angaben genau überprüft und kontrolliert. Bald wird kein Schritt mehr möglich sein, ohne überwacht zu werden. Ich glaube sogar, dass die Regierungen, wenn sie dürften, eine Stasi aufbauen würden, wie es sie in der DDR gab. Wenn ich die Kontrollfreaks Widmer-Schlumpf und Couchepin so sehe und höre.

All die Massnahmen haben aber nichts genützt. Der grosse Terrorist Muammar Al-Ghadaffi (wie auch immer der Idiot sich nun wirklich schreibt, ist ja egal, kennen tut man ihn so oder so), terrorisiert die Schweiz mit seinem Kindergarten-Gehabe. Noch mal von vorne:
Hannibal Al-Ghadaffi (der Idiotensohn) lebte in Genf und soll dort Angestellte in einem Hotel misshandelt haben. Kann sein, kann aber auch nicht sein, ist mittlerweile egal. Allerdings - wenn man die Familie Idiot so betrachtet ist klar, dass es so war. Die Idioten kennen sicher nur Gewalt und Hannibal gibt an seine Angestellten weiter, was er von seinem Vater halt gelernt hat. Jedenfalls hat die Genfer Polizei Hannibals Räume gestürmt und Hannibal verhaftet. Das wiederum hat den Idiotenpapa sauer gemacht und deshalb hat er zwei Schweizer Geiseln genommen. Unsere Regierung, vertreten durch BR Merz, reiste nach Libyen (auch so idiotisch, man sagt Lübien, schreibt aber Libüen *grummel*) um zu verhandeln. Der Deal war, dass Hannibal freigelassen wird und im Gegenzug die Schweizer Geiseln auch. Hannibal ist längst wieder bei seinem Papa und kriegt keine Strafe, obwohl man ihn eigentlich einsperren sollte. Am besten in Guantanamo, denn wenn einer dahin gehört dann ist es Papa Idiot. Trotzdem lässt der Idiot die Schweizer Geiseln partout nicht frei. Papa Ghadaffi ist nicht nur ein Idiot, er ist auch ein Trotzköpfchen. Nach mehreren Wochen von diplomatischen Verhandlungen sind die Geseln immer noch nicht frei. Nun fordert das Trotzköpfchen 25 Mio. Schweizer Franken Lösegeld pro Schweizer Geisel. Also 50 Mio. Schweizer Franken. Wir Schweizer wissen ja, dass das nicht viel ist. Die UBS hat immerhin 68 Mia. Schweizer Franken vom Staat bekommen, und das nur, weil sie ein bisschen rumheulten.

Was mich aber nun wundert: Warum wird dieser brutale böse verbrecherische Idiotenterrorist nicht bekämpft und verhaftet? Warum sind die USA nicht schon lange in Libyen und bekämpfen diesen bedrohlichen Terrorismus? Die machen sich doch stark darin und wir Schweizer geben alle brav unsere Fingerabdrücke, wenn wir in die USA reisen wollen und denen mehr Geld bringen, damit sie mehr Waffen kaufen können und somit besser gegen Terrorismus kämpfen können, ihr erklärtes Ziel seit 911? Erzählt mir bloss nicht, dass sie Angst vor ihm haben, oder sie ihn nicht verhaften können, weil er ein Staatschef ist. Saddam konnten sie auch jagen und erhängen lassen. Und Ghadaffi war/ist wirklich einer der grössten und bekanntesten Terroristen dieser Welt. Aber er ist auch nur ein Figürchen auf dem irdischen Schachbrett. Keiner kann sagen, ob er zu den weissen, oder zu den schwarzen Figuren gehört. Keiner kann sagen, ob zb. Obama zu den weissen oder schwarzen Figuren gehört. Und sagt mir jetzt nicht, dass es doch offensichtlich sei... Es hat nix mit Äusserlichkeiten zu tun. Fakt ist aber: Wir - die Bevölkerung - wir sind die Bauern.

Nein, ich lüge, wenn ich sage, es wundert mich. Es wundert mich nämlich nicht. Die ganzen Massnahmen, die seit 911 ergriffen wurden, gelten nämlich gar nicht dem Kampf gegen den Terrorismus sondern dem Kampf gegen die Weltbevölkerung.
N.W.O.
Endgame

Aber freut euch, dieses Wochenende kriegt ihr eine Stunde "geschenkt". Der König muss die Bauern schliesslich bei Laune halten.

Vergesst aber auch nicht, dass euch der König die Stunde in ein paar Monaten wieder klaut...


Das Trotzköpfli von Libyen

22
Okt
2009

Die Quelle ist versiegt.

Quelle, das grosse deutsche Versandhaus, ist insolvent und muss tausende von Mitarbeitern entlassen.

Natürlich bluten die kleinen Mitarbeiter und die Manager - die durch's Band hinweg und ganz offensichtlich - versagt haben, zocken sich noch ihre Boni ab.

Bei Quelle ist es ganz klar. Die Firma machte pleite, weil die Manager keine Ahnung vom Geschäft haben und auch keine Freude an ihrer Arbeit. Quelle gibt es seit 80 Jahren. Die Firma war ein Familienunternehmen der Familie Schickedanz. Herr Schickedanz hat das Versandhaus aufgebaut und Frau Schickedanz hat es zum grossen Erfolg geführt. Danach kam Quelle in die Hände von Madeleine Schickedanz - die Alleinerbin, sie hat sich nur für das Vermögen der Familie interessiert, aber nicht für die Firma und gab diese daher in fremde Hände. Sie hat sich erst wieder interessiert, als sie mit ihrem geerbten Vermögen für die Verluste haften musste. Jetzt jammert sie rum, weil sie von 600 Euro pro Monat leben muss. Und das ist nicht einfach, wenn man 3 Villen besitzt (eine davon in St. Moritz). Gute Frau, sie hätten halt mal selber arbeiten müssen, vielleicht hätten Sie's ja kommen sehen.

Nun, ich gönn's der Frau von Herzen, dass sie untendurch muss. Es kann doch nicht sein, dass ein Erfolgsunternehmen wie Quelle einfach pleite macht. Das sind nun wirklich ganz klar Führungsfehler. Und die Pleite hat auch nicht wirklich was mit der Wirtschaftskrise zu tun. Ich glaube sogar, den Managern kam die Krise grade recht. Jetzt können sie ihre Rente geniessen und das tun, was sie schon immer taten: Auf der faulen Haut liegen und das Geld - das wohlverstanden andere erwirtschaftet haben - verprassen.

Sie sollten sich was schämen! Tun dies aber mit ziemlicher Sicherheit nicht.

21
Okt
2009

Und vergesst nicht!

Liebe Freunde,

vergesst nicht, es ist Herbst. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, es ist öfters kalt und grau. Das verursacht bereits Depressionen und Schlafstörungen. Erkältungen machen sich breit.

Same Shit - Different Day Ihr seid damit nicht alleine!

Verzagt nicht. Auch das geht vorbei.

Liebe Grüsse
Rockhound

18
Okt
2009

Nein, Moritz!

Müssen wir nicht! Wollen wir auch nicht.

Dies ein Beitrag zum "nicht vorhandenen" Stimmungsbarometer zu dem Thema

16
Okt
2009

Je mehr Chef umso mehr blöd

Unser Kundendienstleiter hat heute behauptet, er hätte eine Information nicht bekommen, von der ich aber wusste, dass er sie bekommen hat und dies sogar beweisen konnte. Die Email habe ich ihm ausgedruckt und vorbeigebracht. Er hat einen Blick darauf geworfen und festgestellt, dass es eine Info ist, die mehr als eine Seite umfasst. Er lese höchstens die erste Seite und den Rest nie, meinte er. Man müsse die Informationen so kurz wie möglich halten, sonst kriegt sie keiner mit. Am besten wäre es sowieso, wenn man sowas persönlich mitteilt.

Ja, sicher, du Vollidiot! Ich gehe sicher mit der Info persönlich zu jedem der 100 Mitarbeiter und knie mich vor ihm hin und überbringe die frohe Botschaft. *augenroll* Es war auch nicht möglich, die Info kürzer zu fassen, denn es war eine umfassende Info. Es gab sogar eine Schulung, nur war er da wohl nicht dabei, weil das "Meeting" wohl keinen ausgeflippten Namen hat. Er findet auch unser Intranet nicht besonders schön (Stimmt! Schön ist sie nicht, aber übersichtlich und es ist halt keine Homepage!) und geht daher nie in eben dieses um Infos zu holen. Vielleicht müssen wir ein paar Flash-Animationen aufs Intranet packen, damit es dem Herrn gefällt, da ab und zu reinzusehen. Lächerlich! Und so einer ist in der GL! *kotz*

Er hat die Information auf drei Wegen bekommen und sie ist ihm trotzdem nicht rein. Das habe ich ihm auch vorgehalten. Seine Antwort war die folgende: Wenn Du einem Piloten den Weg von Chicago nach New York dreimal erklärst und er findet ihn trotzdem nicht, was machst du dann?
(Ich würde einen neuen Piloten suchen!) Dann musst du einen anderen Weg finden, ihm das beizubringen...

Ich war soo sprachlos, dass ich nichts mehr entgegnen konnte. Heute scheint es so zu sein, je weniger einer macht, desto mehr verdient er und desto mehr hat er zu sagen. Und je mehr Schwachsinn er erzählt, umso grösser ist seine Chance auf einen Friedensnobelpreis.

9
Okt
2009

Wahnwitz!

Ich habe heute in einem meiner Lieblingsblogs Schall und Rauch gelesen, dass die NASA heute den Mond bombardieren möchten. Wer Einzelheiten wissen will, klicke den Link.

Ob das nun nur ein Witz ist, weiss ich nicht. Aber wenn nicht, dann bin ich schon etwas entsetzt. Was soll das genau bringen? Wenn wir nun wissen, dass es Wasser auf dem Mond gibt? Wenn da nun Wasser gefunden wird, werden die Amis dann endlich mal auf den Mond fliegen? Möglicherweise waren sie da nämlich noch nie. Vielleicht landet die Rakete "irrtümlicherweise" direkt auf den angeblichen Spuren, die die Astronauten vor 40 Jahren hinterlassen haben. Somit könnte der Beweis, dass sie nicht da waren, nie mehr wirklich gefunden werden.

Was für Auswirkungen wird diese Riesenexplosion auf den Mond selber haben? Freeman fragt in seinem Artikel nach den Mondbewohnern, ob die das wissen und überhaupt wollen. Ich frage mich, ob der Mond selber das möchte. Und was sagt das Universum dazu? Wenn der Mond dadurch seine Umflaufbahn verändert, hat das dann Auswirkungen auf unsere PMS? Immerhin wären dann 51% der Weltbevölkerung von der Veränderung betroffen. Hoffentlich haben sich die Kerle das gut überlegt. Ich sehe schon das Matriarchat auf uns zukommen. *augenroll* Ich warte vielleicht noch mit dem Einkaufen gehen, falls die Welt heute untergeht, wäre das sinnlos. Andererseits könnte auch eine apokalyptische Situation entstehen und dann wäre es vielleicht gut, viele Vorräte zu haben. Oder besser noch, ich gehe heute eine Waffe kaufen, falls ich ab morgen meine Konservendosen erjagen muss.

Eine weitere Frage, die ich mir stelle, ist: Haben wir keine anderen Probleme? Oder bringen sie das Wasser, das sie dann auf dem Mond vielleicht finden, in die Sahara?

Und dabei fällt mir ein, dass ich noch immer keinen Badewannenabfluss habe, in dem keine Haare hängen bleiben. Warum arbeiten all die schlauen Wissenschafter nicht mal daran? Wer eine Rakete bauen kann, kann doch sicher auch dieses kleine Problem mit Links lösen.

Überhaupt, erfindet doch endlich mal was echt Nützliches!

Hier kannst Du den Wahnsinn live mitansehen!

28
Sep
2009

Roman Polanskis Verhaftung

Das ist schon in Ordnung so. Gefeierter Künstler hin oder her.

Roman Polanski hat in den 70er Jahren eine 13-jährige mit Drogen und Alkohol abgefüllt und sie nachher vergewaltigt. Er hat gestanden, wurde angezeigt und ist geflüchtet. Diese doofe, feige Sau! Erst Kinder ficken und dann abhauen! Unterste Schublade, Herr Polanski.

Das Opfer sei heute 45 Jahre alt und habe Polanski verziehen. Das muss sie auch, das ist Teil der Traumatherapie!

Polanski ist ein krankes Hirn. Polanski gehört eingesperrt! Er ist ein Vergewaltiger. Ich zweifle ja auch an seiner Unschuld im Mordfall seiner Ehefrau Sharon Tate (mit einem Draht erwürgt). Im Zweifel für den Angeklagten, grins, OJ Simpson hat uns da auch was gelehrt.

Jeder andere, der ein derartiges Verbrechen begeht wird öffentlich beschimpft und der Mob möchte am liebsten die Todesstrafe oder wenn schon eine Kastration. Aber den Herrn Polanski darf man nicht verhaften, weil er ist ein berühmter Regisseur. Akzeptieren wir denn schon die 2-Klassen-Gesellschaft? Arme Leute in den Knast und in die Todeszelle, reiche und berühmte dürfen tun und lassen was sie wollen? Dass die Polen ihn verteidigen (er ist polnischer Staatsbürger), kann ich ja noch nachempfinden, nach den Aussagen von deren Popel. Aber die Franzosen! (Polanski ist auch französischer Staatsbürger - Ex-Asylant! weil auf der Flucht wegen Vergewaltigung eines Kindes!!) Auch die Franzosen stehen hinter ihm und sagen damit klar, Kinderficken ist okay, solange ein reicher oder berühmter dies tut. Ich kotze fast! Merken die noch was?

Sicher, auch ich mag seine Filme, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er eine verabscheuungswürdige Person ist, die für immer weggesperrt gehört. Ich mag Frau Widmer-Schlumpf und ihre Einstellung auch nicht, aber hier hat sie schlichtweg richtig gehandelt.

Managergesocks

Bisher habe ich's mir verkneifen können, aber jetzt geht's nicht mehr. Und ich hoffe, viele Manager lesen das hier und denken mal darüber nach.

Sagt doch der Manager am Quartalstreffen: "Bisher gab's jedes Jahr einen schönen Bonus. Dieses Jahr haben wir gemerkt, dass wir den Bonus an den Firmengewinn und die Leistung des Mitarbeiters anpassen müssen."
Hä?! dachte ich. Wieso haben die das erst dieses Jahr gemerkt? Weil erst dieses Jahr die Wirtschaftskrise greift, und vorher haben die es einfach nicht gemerkt, dass Bonus auch was mit Gewinn und Leistung zu tun hat.
Ich kann das kaum glauben, dass ein erwachsener Mensch, von dem man annehmen darf, er verfüge über ein wenig Intelligenz, sowas vor versammelter Mannschaft einfach so sagt. Schulterzuckend, man hat's halt nicht früher gewusst. Und ich reisse mir seit 20 Jahren den Arsch auf und freue mich, wenn ich mal CHF 400.-- Bonus bekomme. Ich dachte echt, das hätte was mit Leistung und Gewinn zu tun. Habe ich mich wohl geirrt!?! *knirsch*

Liebe Manager! Noch nie Tetris oder Flipper oder was ähnliches gespielt? Wenn man einen Level spielt und die Ziele nicht erreicht, spielt man den Level nochmal. In der Regel hat man drei Leben, wenn die verzockt sind, ist das Spiel aus. Wenn man das Ziel erreicht, kommt man einen Level weiter, neue Ziele, neuer Schwierigkeitsgrad. Wenn man den Level extrem gut spielt, gibt's einen Bonuslevel, da gibt's massig Punkte oder ein Extraleben. Das Wort 'Bonus' an und für sich sagt eigentlich alles darüber aus, was es ist. Aber die armen Manager, denen ging's jahrelang so gut, dass die den Bonus als festen Lohnbestandteil angesehen haben und ohne den ging's dann finanziell nicht. Ich sage, ihr Manager habt doch einfach jahrelang über eure Verhältnisse gelebt und jetzt müsst ihr was wegstreichen und das passt euch nicht. Daher wird der Bonus einfach umbenannt in variablen Lohnbestandteil. Zu diesem Zusatzverdienst kommt nun auch noch der Bonus hinzu, denn der wird natürlich nicht abgeschafft. Natürlich nicht, die Manager streichen nur Leistungen der Mitarbeiter, nicht ihre eigenen. Und für zwölf Monate Arbeit gibt's plötzlich 15 Monatslöhne.Typisch Schlipser!

Was ich auch nicht verstehe, ist diese Überheblichkeit der Manager. Sie wissen immer alles besser. Obwohl es eigentlich keinen Grund dafür gibt. Neulich wurde ein langjähriger Mitarbeiter vom Personalchef verabschiedet mit den Worten: "Mir ist zu Ohren gekommen, er hätte immer sehr gut gearbeitet."
Natürlich, der Personalchef(!) weiss das nur aus zweiter Hand. Zwar stellt er die Leute an und bezahlt ihren Lohn, was sie aber wirklich tun, weiss er nicht und es interessiert ihn auch nicht. Trotzdem trifft er Entscheidungen, was er eigentlich nicht kann, denn er weiss ja gar nicht wirklich, was wir tun. Das Schlimmste ist, dass man an den Entscheidungen nicht rütteln darf, egal wie bescheuert sie sind, aufgrund seiner Position scheint er sich nie irren zu können. Und dafür kassiert er dann auch noch einen fetten Bonus. Den er sich als Personalchef wahrscheinlich selber einfach aus der Kasse nehmen kann. Überheblichkeit -> typisch Schlipser!

In der Produktion wird festgestellt, dass ein Maschinenteil falsch montiert wird. Ein findiger Monteuer findet eine gute Lösung, die auch tatsächlich funktioniert. Trotzdem muss das Maschinenteil falsch montiert werden, weil's der Manager so will, er hat's mal so entschieden und darum kann es nicht falsch sein, auch wenn es nicht funktionert. Dass es bei der Lösung des Monteurs geklappt hat, ist lediglich das Glück der Dummen. Wenn man allerdings die Lösung dieses schlauen Monteurs akzeptieren würde, müsste man ja einen eigenen Fehler zugestehen und das ist unmöglich, sonst wäre man nicht Manager. Zudem kämen auch keine Reklamationen von Kunden. Ja, woher will der denn das wissen? Erstens ist er kein Monteur und zweitens nimmt er keine Reklamationen entgegen, dafür hat er seine Leute. Die er aber offensichtlich für dumm hält und deren Fachwissen er als zufälligen Glückstreffer sieht. Extrem überheblich -> typisch Schlipser!

Wegen mehr Bestellungen und somit mehr Arbeitsaufwand wird eine ganze Abteilung aus der Kurzarbeit genommen. Nur der Abteilungsleiter macht weiterhin Kurzarbeit und ist nicht erreichbar. Natürlich - nachvollziehbar, der Abteilungsleiter kann ja die Arbeit nicht, die seine Angestellten machen und somit ist er nicht vonnöten. Aber Lohn (und Bonus) kassiert er trotzdem. Typisch Schlipser!

Wenn ein Fussballteam ein paar Spiele nacheinander verliert, obwohl sie eigentlich gute Chancen gehabt hätten zu gewinnen, wird als erster der Trainer entlassen. Das leuchtet mir ein, denn wenn ein Team als Team nicht funktioniert, ist in erster Linie der Teamleiter schuld. In der momentanen Wirtschaftskrise werden aber die Spieler entlassen. Die Trainer bleiben und sie schaffen es nicht, dass verbleibende Team als Team zusammenzuschweissen sondern vergrössern mit ihrem überheblichen Gehabe das Misstrauen und die Teams klaffen immer mehr auseinander. Das Spiel ist zum Scheitern verurteilt, wegen einem überheblichen Schlipser! Auch wenn das Team gut sein möchte, der Schlipser schafft es schon, die einzelnen Spieler gegeneinander aufzuhetzen. Schwäche wird übrigens nicht akzeptiert, sofern der Mitarbeiter schwächelt. Der Manager darf immer schwächeln, schliesslich ist er ja der Arme und ständig unter Druck und die ganze Verantwortung und etc. seufz. Da leuchtet die Gier nach dem Bonus schon ein. Für die ganze Belastung muss man sich ja zum Trost ein neues Auto kaufen oder teuer in den Urlaub fahren. Und ohne Bonus kann man sich sowas ja gar nicht leisten. Typisch Schlipser!

Was lernen die Manager heute eigentlich noch, damit sie Manager werden? Ich vermute, sie lernen vorallem, Zahlen so hin- und herzuschaufeln, dass es schlussendlich schön aussieht, auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht. Und wenn sie die Buchhalter verarschen können, so glauben sie, können sie das auch mit den normalen Angestellten. Glücklicherweise fehlt es dem kleinen Mann noch nicht an gesundem Menschenverstand, so wie diesen festgefahrenen Idioten.

Mir verrät ja schon die Körpersprache, sowie der allgemeine Gesundheitszustand eines Menschen, wieviel er lügt und wie sehr er unter Druck ist. Mir tun diese Schlipser schon fast leid. Jeder hat ein Burn-Out. Kein Wunder, wenn sie sich so sehr abgrenzen und rumlügen. Lügen belastet das Gehirn extrem (man darf nämlich keine Lügen vergessen, weil man sich sonst plötzlich verrät) und lügen macht auch den Körper krank. Das finde ich auch ganz in Ordnung so. :-)

Also, Manager, wenn euch in eurer Haut momentan nicht wirklich wohl ist. Wenn ihr das Gefühl habt, die Angestellten meiden euch, oder verschweigen euch was. Wenn ihr Burn-Out-Symptome mit euch rumschleppt und euch nichts sehnlicher wünscht als Urlaub und ein Ende der Krise. Wenn ihr euch unter Druck fühlt, sowohl von oben als auch von unten, dann müsst ihr euch nicht fragen, was die anderen falsch machen, dann müsst ihr euch fragen, wo ihr versagt habt! Ihr seid die Trainer, ihr tragt die Verantwortung und ihr tragt die Schuld an der Misere! Ihr ganz allein, mit eurer Gier nach Macht und mehr und mehr Geld. Wenn ihr nicht mehr erklären könnt, was das Wort 'Bonus' bedeutet, habt ihr auch keinen verdient. Oder wenn ihr denkt, alle sind dumm ausser ihr selbst, dann ist es an der Zeit, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen. Ihr habt versagt, ihr Loser!

Und wenn mein Lebensweg es zulassen würde, würde ich mich darüber freuen, aber ich lasse das jetzt mal. Ich habe die erwähnten Stories hier und da gehört, es ist mir noch nicht persönlich widerfahren, aber wehe euch, wenn ihr mir so vorbeikommt! Versucht nicht, mich zu verarschen, ich bin zu alt und habe zuviel erlebt dafür und im Grunde habe ich nichts zu verlieren, und das sollte euch wirklich Angst machen. Mag sein, dass ich keinen Akademiker-Titel habe und ein Schnelldenker bin ich auch nicht gerade, aber, ey, wenn ich verarscht werde, sowas merke ich und ich nehme das nicht einfach so hin! Wegen Karma greife ich zwar nicht an, aber wehren darf ich mich. *hrhr* Und ich wehre mich gern.
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