The Bright Side of Life

21
Aug
2012

Erzählt mir doch nix!

So, jetzt ist es seit ein paar wenigen Tagen endlich so, wie es eigentlich im Sommer immer sein müsste. Es ist nämlich heiss. Jetzt sind die Temperaturen, die ich mag, so kann ich leben.

Und schon wird wieder von der Klimaerwärmung und den schmelzenden Gletschern gejammert. Jaja, unsere Welt geht kaputt, erzählt ihr und schuld sind nur wir selber. Was fahren wir auch ständig in Autos rum? Nunja, nachdem uns die Regierungen praktisch seit zwei Jahren dazu zwingen, Autos zu kaufen und Benzin dafür, damit die Wirtschaft nicht stirbt, haben wir deren Rat befolgt und ersticken nun in unseren Abgasen. Man kann eben nicht alles haben.

Ich glaube nach wie vor nicht an die Klimaerwärmung, so wie sie uns beschrieben wird. Der Hitzerekord in der Schweiz von diesem Jahr, ist nur der heisseste Sommer seit 2003. Damals wars nämlich auch so. Und so erzählen sie uns die Nachrichten immer. Es ist so heiss, wie seit 9 Jahren nicht mehr. (Das heisst, vor mehr als 9 Jahren war es auch schon wärmer.) Es waren die schlimmsten Anschläge in den letzten 10 Jahren. (Das heisst vor mehr als 10 Jahren gab's schon schlimmere Anschläge.) Die schlimmsten Stürme seit Hurricane Andrew. (Das heisst, Hurricane Andrew war schlimmer, und was davor war, weiss gar keiner mehr.) Ja, bei den Nachrichten muss man eben lernen, zwischen den Zeilen zu lesen, denn Nachrichten leben von der Maximierung.

Hier ein paar Tips vom Hitzefreak Rockhound, wie man sich bei Temperaturen über 30°Celsius verhalten muss, um locker durchzukommen.
1. Viel Wasser trinken. Wenn's kühl ist, kühlt's auch von innen, es muss aber nicht halb gefroren sein. Kühl reicht. Und kühl bedeutet, alles was tiefer ist, als Köpertemperatur. Trotzdem darf man auch was Warmes trinken.

2. Langsam bewegen. Wir Europäer sind ja total gehetzt. Alles muss schnell gemacht werden, sonst kostet es zu viel. Nunja, darum arbeiten die Südländer nämlich etwas langsamer, als die Nordländer, weil so rasche, gehetzte Bewegungen bei hohen Temperaturen einfach ungesund sind. Verzichte auf den Herzinfarkt und schalte einen Gang runter, ganz einfach. Wer's nicht kann, der bleibt besser zu Hause. Denn wir können keinen gebrauchen, der uns bei der Hitze rumhetzt
.
3. Nicht darüber nachdenken, sondern einfach einen Schritt nach dem anderen machen und wenn's nicht mehr geht, aufhören.

4. Die Hitze in der Schweiz dauert maximal 3 Wochen, solange werdet's ihr wohl noch aushalten, ohne zu jammern. Vergesst nicht, ich muss 9 Monate lang die Scheisskälte aushalten und jammere auch nicht die ganze Zeit. Nehmt ein bisserl Haltung an und hört auf zu weinen. Wer's nicht verträgt, setzt sich halt in den Schatten. Es ist übermorgen wahrscheinlich schon wieder vorbei.

5. Finger weg von Alkohol und fettigem Essen. Mach ausnahmsweise nen Bogen um MacDonald's. Die paar Tage wirst es schon aushalten ohne Gammelfleisch und labbrige Brötchen. Iss lieber nen Apfel, da kriegste auch noch bisserl Vitamine und Wasser, ausserdem erfrischt ein Apfel schon im Mund.

6. Während der heissesten Tageszeit - also ab 11 Uhr morgens bis Sonnenuntergang - nen schattigen Platz suchen und schlafen. Workaholics erledigen ihre Arbeit dann nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang, wenn's kühler ist. Der Rest tut, was man tun soll - geniessen und nicht rumhetzen.

7. Jetzt sind die Tage an denen Durchzug mal nicht schadet, sondern nützt. Also öffnet die Fenster und lüftet quer, solange es noch kühl ist. Keine Angst, ihr werden euch schon nicht erkälten!!

So, und jetzt geht raus und geniesst den schönen, heissen Sommer, nicht dass ich dann im September wieder lesen muss, es sei ein beschissener Sommer gewesen! Dabei haben einfach alle ihre Zeit in den verdunkelten Büros verbracht und geackert wie die Ackergäule.

Übrigens, erinnert ihr euch noch an den Winter 2012? Wir hatten minus 20°Celsius. DAS war unangenehm! Bei uns im Haus fiel just in diesen Tagen auch noch die Heizung aus. DAS war wirklich unangenehm!

So, ich bin seit 3 Stunden auf. Es ist jetzt 8 Uhr, meine heutige Arbeit ist bereits erledigt und die Wohnung gut gelüftet und kühl. Jetzt wird ordentlich gefrühstückt und danach werde ich mir einen Liegeplatz suchen - dort bleib ich bis Sonnenuntergang. :-D Soll doch Belphegor kommen und mich für meine Musse bestrafen, wenn er mag. Er ist jedenfalls herzlich willkommen, falls er die Hitze verträgt. *hihi*

17
Apr
2012

Buchs AG

Wenn man sich mal einen Tag in Buchs im Kanton Aargau aufhalten muss/will, so nimmt man ziemlich schnell den Geruch der Schokoladefabrik Frey wahr und zwar von frühmorgens bis abends. (Möglicherweise auch nachts).

Zwecks eines unliebsamen Kursobligatoriums, welches sich als ziemlich cool herausstellt, befinde ich mich momentan tagsüber in Buchs, gleich neben der Schokoladefabrik. Der Geruch kann einen mit der Zeit ganz schön nerven. Ich bin ein Schoggifan, aber selbst ich habe zeitweise Mühe mit dem starken Schokoladengeruch, der in der Luft liegt. Okay, dafür stinkt's nicht nach irgendwas anderem.

Witzig ist, dass ich, kaum bin ich zuhause, einen Heisshunger auf Schokolade kriege. Jetzt fehlt mir der Geruch irgendwie...

31
Dez
2011

2012

Ein frohes Neues!

8
Dez
2011

Alles nur positiv!

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal meine Steuern vollständig und rechtzeitig bezahlt und was passiert? Ich kriege über die Hälfte des einbezahlten Geldes wieder zurück als Steuerrückerstattung. *hrhr* Vielen Dank noch mal an die Chefs (die den Bock zum Gärtner machten), dafür, dass sie mich entlassen haben und meine Situation dadurch MASSIV verbessert haben! Da habt ihr mal eine Entscheidung getroffen, die für mich nur positiv war! Allerdings wird sie der Firma schaden, was mir aber am da vorbeigeht, wo die Sonne nicht hinscheint.

11
Nov
2011

Sieg auf der ganzen Linie

So! Meine Kündigung war NICHT selbstverschuldet. Der Arbeitgeber hat sich NICHT korrekt benommen. Die Arbeitslosenkasse sperrt mich KEINEN Tag.

Dauerte zwar lange, aber ist in meinem Sinn, diese Entscheidung und ich werde sie sicherlich nicht anfechten oder Einspruch dagegen erheben. Pfff!

*LOOOL* Hab ich doch gleich gesagt, dass es so ist!

Das Coolste daran ist, ich habe vorsichtshalber nicht mit dem Geld gerechnet. Meine Rechnungen für Oktober sind bezahlt. Ende November hätte ich dann Schulden gemacht, aber nur kurz, da ich ja Ende Dezember schon wieder gut verdiene. Nun ist das Geld für den Oktober gekommen. *lol* Das Geld für den November wird also auch gegen Ende November eintreffen, das heisst wiederum, ich muss KEINE Schulden machen. Es reicht einfach für alles, sogar für neue Arbeitsklamotten. *lol* Kein Abrutschen in die Armut, ich werde KEIN Sozialfall werden, auch wenn sich das der Herr CEO-ad-interim-lässt-sich-mit-55-frühpensionieren so gewünscht hat. Auch im nächsten Jahr werde ich meine Ferien machen können. *lol* Meine Lebensqualität hat nicht so <-> viel eingebüsst. Blöd ist nur, wer sich jetzt frühpensionieren lässt, wird noch sein blaues Wunder erleben und ich will Dich sehen Pesche, wie Du noch einen Job findest, mit Deinen Qualifikationen und in Deinem Alter. *lol* Nein, ich will's lieber nicht sehen! *hihi*

13
Okt
2011

Und weiter

Die Küche ist fast fertig geputzt. Nur noch der Kühlschrank und der Abfalleimer sind noch nicht geputzt, die brauche ich noch. Im Bad muss ich noch die Fliesen polieren, das wir streng. Die sind ganz schön verkalkt. Ein Fenster muss auch noch geputzt werden.

Heute gehe ich den Schlüssel für die neue Wohnung holen (und das Mietzinsdepot einzahlen *grml*). Gestern war ein Interessent für die Wohnung in Thun da. Hoffentlich ist er solvent, dann muss ich nicht mehr weiter Miete zahlen. Das Inserat wird erst am Montag geschaltet. Warum auch immer die Tusse von der Immobilienfirma so lahmarschig macht, ich habe ihr bereits vor einem Monat geschrieben, dass sie das auf meine Kosten tun soll. Sie brauchte trotzdem zuerst das OK von der Buchhaltung (es sind immer die Finanzheinis, die einem das Leben zur Hölle machen. Ich sag nur 1%!).

Vor der Wohnungsübergabe gehe ich mich noch anmelden auf der neuen Wohngemeinde und dann ist alles amtliche erledigt.

Heute in einer Woche werde ich umziehen. *freu* Danach habe ich nochmals einen Monat F E R I E N, da kann ich mich richtig schön eingewöhnen. Die Schmetterlinge im Bauch sind noch nicht weg.

10
Okt
2011

Befreit

Heute war mein RAV-Erstgespräch. Es lief super! Die Beraterin ist eine wahre Perle. Sie findet auch, weil ich das grosse Opfer auf mich nehme, für eine neue Stelle umzuziehen, würde ich von der Bewerbungspflicht für Oktober und November befreit. November wäre ich sowieso befreit gewesen, denn einen Monat vor Stellenantritt braucht man keine Bewerbungen mehr zu schreiben. Und sie sieht das Problem vom Oktober auch ähnlich wie ich. Schliesslich zügle ich am 20. Oktober. Das hiesse, ich könnte zwar im Oktober in Thun arbeiten, aber ab dem 20. müsste ich über 2,5 Stunden pendeln, was nicht zumutbar ist. Umgekehrt ist es genau so schwierig. Würde ich an meinem neuen Ort eine Stelle finden für den Oktober müsste ich von Thun aus 2,5 Stunden pendeln vor dem Umzug. Da ich aber alles ganz allein bewerkstelligen muss - Auszug und Einzug - ist klar, dass ich nicht auch noch im Coop Regale einräumen kann in der Zeit. Es gäbe zwar kein Gesetz für sowas, aber sie würde das schon regeln, meinte die Perle. Meine Arbeitsbemühungen in den letzten drei Monaten seien ausserordentlich gut und quantitativ viel mehr, als erforderlich und schlussendlich hätte ich ja alles getan, schliesslich habe ich eine neue Stelle.

Wir haben dann noch etwas über meinen Kündigungsgrund gesprochen und sie meinte, da wäre wohl tatsächlich eine Stelle abgebaut worden. Es sei eben so, wenn eine Stelle abgebaut wird, muss dies dem Arbeitsamt so mitgeteilt werden. Wenn ich aber entlassen werde, weil ich einen Fehler gemacht habe, dann nicht. Dass aber meine Stelle nicht ersetzt wurde - keine Stelleninserate und auch keine Gerüchte aus der Ex-Firma, liege es nahe, dass dies ein versteckter Stellenabbau gewesen sei. Man hätte einen Sündenbock gesucht, damit man keine negative Meldung machen muss. Schliesslich hat meine Ex-Firma bereits zwei Jahre lang Kurzarbeitsentschädigung vom Arbeitsamt erhalten. Das sieht dann schlecht aus mit zusätzlichem Stellenabbau. Ich habe ihr dann erzählt, dass in den zwei Jahren Kurzarbeit fast die Hälfte der Belegschaft weitgehend ersatzlos gekündigt worden sei, aber halt immer mit der gleichen Masche - man hat einen Fehler beim Mitarbeiter gefunden. Hätten sie diesen grossen Stellenabbau gemeldet, hätten sie keine Kurzarbeit machen dürfen. Entweder Stellenabbau oder Kurzarbeit, aber sicherlich nicht beides. Diese Tatsache hat mir bei der Beraterin doch ein paar Pluspunkte eingebracht, speziell nachdem sie mein Arbeitszeugnis las und fand, das sei ja ausserordentlich gut und wohlwollend geschrieben. So schlimm könne der Fehler also gar nicht gewesen sein.

Jedenfalls fällt mir ein Riesenfelsblock vom Herz, dass ich nicht auch noch einen temporären Hilfsjob suchen muss im Oktober. Die Perle weiss übrigens, dass der Umzug für mich gar kein so grosses Opfer ist. Aber das sagen wir der Kasse ja nicht... *hihi*

27
Sep
2011

Telesguard

Manchmal läuft bei mir Telesguard auf SF1. Eigentlich warte ich auf die Tagesschau und lasse es einfach laufen, während ich noch etwas rumgrümschele. Telesguard ist eine Sendung in Rätoromanisch. Ich verstehe also praktisch kein Wort. Es ist witzig zuzuhören, weil die Betonung ist gleich wie im Schweizdeutschen, und ab und zu verstehe ich schon was, aber nie den Zusammenhang.

Ein Wort verstehe ich: Grischun. Das heisst: Graubünden.

Da fiel mir eine Geschichte ein, die sich vor vielen Jahren mal in einer Kaffeepause auf Arbeit abgespielt hat. Wir hatten Besuch aus Frankreich und die Chefin brachte zum Kaffee eine Bündner Nusstorte mit. Tarte aux noix des Grisons hiess es auf der Verpackung. Bei uns ist ja alles mindestens zweisprachig beschriftet. Die Franzosen mochten diesen Kuchen sehr und fragten sich, was es da drin habe. Wir erklärten, es habe Nüsse drin und einer der Franzosen fragte dann, was diese Grisons seien, die es drinnen habe. Wir haben uns totgelacht. Natürlich hat es in einem Karottenkuchen Karotten. Das heisst aber nicht zwingend, dass es in der Bündner Torte Bündner hat, genauso wenig wie es in Klosterfrau Melissengeist Klosterfrauen hat.

Allegra! heisst Grüezi! Und am Ende der Sendung sagen sie immer Sta Bain! was soviel heisst wie: Bleib Gesund!

Sta Bain.

Immerhin

Immerhin habe ich heute das Wohnzimmer - das grosse, grosse Wohnzimmerfenster - geputzt, inkl. Rähmen, Radiator und Boden. Sieht jetzt aus, als wäre gar kein Fenster mehr da. Sauber, sehr schön. Das kann ich schon mal abhaken. Der Dampfreiniger ist auch eingetroffen. Der Bringer half mir gleich noch beim Entsorgen von diversem Müll, der mir zu schwer zum Tragen war. Das kann ich auch abhaken.

Mein letzter Lohn ist heute eingetroffen, inkl. Anteil 13. Monatslohn und Arbeitgeberbescheinigung mit Beilagen fürs RAV. Ein Albtraum weniger! Der Anteil 13. ist mehr, als ich erwartet habe, was mich auch wieder etwas entspannt. Finanziell könnte also doch reichen - ohne Pump von Mama, sofern ich meine Wohnung weitervermieten kann.

Mittagessen war Pouletpiccata mit Schinkenstreifen und Pilzen in Tomatensauce mit Spaghetti. Jetzt gibt's noch eine Dosis Glacé und dann einen gesegneten Mittagsschlaf in meinem schönen, hellen, sauberen Wohnzimmer.

13
Sep
2011

Gander, Canada - ein netter Ort

Gander auf Neufundland in Kanada ist ein Ort mit einer Bevölkerung von rund 10'000 Einwohnern. Am 11. September 2001 machte der Ort eine ganz neue Erfahrung, denn alle Flugzeuge die über den Atlantik flogen und die im Anflug auf New York waren, mussten auf Gander ausweichen. Sie hatten nicht genug Treibstoff um über den Antlantik zurück zu fliegen, nach New York durften sie nicht, somit blieb als einziger möglicher Flughafen Gander auf Neufundland. 6700 Menschen aus der ganzen Welt kamen innerhalb weniger Stunden in Gander an. Gander verfügt über etwa 500 Hotelzimmer.

Die gestrandeten Passagiere fanden sehr viel Hilfe in der Bevölkerung. Menschen aus der Umgebung boten Obdach, Essen, frische Kleidung, spendeten Trost, liessen die Menschen überallhin telefonieren und das alles freiwillig und ehrenamtlich und ohne Geld von jemandem zu verlangen. Der Lebensmittelmarkt blieb 5 Tage lang 24 Stunden geöffnet. Die Gestrandeten durften dort einfach holen, was sie brauchten. Der Chef des Markts wusste, dass diese Menschen wahrscheinlich gar kein Geld dabei hatten. Das Gepäck der Gestrandeten war immer noch in den Flugzeugen. Die Eishalle von Gander wurde kurzerhand zu einem grossen Kühlschrank umfunktioniert, in der Schule wurde ein Notlager eingerichtet.

Nach 5 Tagen war der Spuk vorbei, die Flugzeuge waren aufgetankt und konnten wegfliegen. In Gander wurde es wieder ruhig. Der Chef des Lebensmittelmarktes erlitt nach 4 Tagen + Nächten Arbeit ohne Unterbruch einen Zusammenbruch und lag eine Woche im Krankenhaus. Geblieben sind Erinnerungen an ein Zusammenkommen der Weltgemeinschaft und ein Zusammenraufen, ohne Fragen nach der Herkunft, nach der Hautfarbe oder der Religion.

An vielen Orten der Welt haben die Anschläge bewirkt, dass die Menschheit etwas näher zusammenrückt, etwas freundlicher umgeht miteinander. An vielen anderen Orten haben die Anschläge vorallem Hass und Rachegedanken ausgelöst. Als friedlicher Mensch und Pazifist schaue ich mit gemischten Gefühlen auf die Trauerfeier anlässlich des 10. Jahrestages der Attacken. 9/11 hat unser aller Leben ein kleines bisschen verändert. Wir sollten dies tatsächlich nicht vergessen. Jedoch anstatt ständig die Opfer zu betrauern, sollten wir uns auf das Gute und Schöne konzentrieren, das durch die Anschläge entstanden ist. Es wäre viel konstruktiver, wenn wir positive Ereignisse jährlich wiederkehrend feiern würden, anstatt mit Trauerfeiern immer wieder alte Wunden aufzureissen. Es gibt eine Zeit der Trauer, aber ich bin der Meinung, die sollte nach 10 Jahren längst vorbei sein. Wir vergessen die Opfer ja trotzdem nicht.

In meiner Familie sind auch Menschen gestorben und ich bin traurig, dass sie nicht mehr da sind. Aber in meinem Leben, in meinen Gedanken, in mir, leben sie für immer weiter. Ich denke viel an meine verstorbenen Angehörigen, aber auch an die Lebenden. Ich brauche keine Gedenkstätte um mich erinnern zu können. Ich bin die Gedenkstätte und niemand stirbt wirklich, da ich sie immer in mir weitertrage. Jeder, der mein Dasein irgendwann, irgendwie berührt hat, wird leben, so lange ich lebe. Wirklich kümmern sollten wir uns aber nicht ständig um die Toten, denn für die ist gesorgt. Die Toten kümmern sich um die Toten und wir Lebenden sollten uns um die Lebenden kümmern. Um die Hungernden in Afrika, die Kriegsgeschädigten in Afghanistan, Irak, Palästina und notabene den USA, um die radioaktiv verseuchten Menschen in Japan. Genauso wie sich die Bevölkerung von Gander 5 Tage lang nicht um die Attacken von New York und die Toten dort gekümmert haben, sondern um die Überlebenden, die Gestrandeten, diejenigen, die wirklich Hilfe brauchten in einer völlig ausweglos erscheinenden Situation.

Ich verneige mich tiefst vor den Menschen, die in Gander so selbstlos und beispielhaft geholfen haben. Ich nehme mir dies als gutes Beispiel und werde künftig an jedem 11. September an die Bevölkerung von Gander denken und hoffen, dass dieses Verhalten weltweit Schule macht.

Der International Airport Gander am 11. September 2001
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